mit Ölfarben nass-in-nass
Um die Übergänge in Acryl ähnlich fliessend zu gestalten, kann man Retarder verwenden oder sich den Farbauftrag in mehrere Abschnitte aufteilen. |
Anleitung
2. Auf die graue Grundierung wird zunächst mit weißer und grauer Acrylfarbe eine Untermalung angelegt. Die hellen Stellen werden deckend mit Weiß bemalt. Zu den Schatten hin wird die noch feuchte Farbe auslaufend vermalt. Für die Untermalung verwendet man normalerweise keine Ölfarbe, um die Trocknungszeiten zu verkürzen und den ersten Farbauftrag möglichst mager zu gestalten. Würde man die Untermalung auch in Öl anlegen, müsste man der Farbe bei den nachfolgenden Schichten etwas Öl hinzufügen. Trotz allem würde die Malerei nicht so haltbar sein. |
![]() Man wählt also einen kleinen Bereich und setzt locker die auf der Palette angemischten Farbtönen nebeneinander. Bei den Verläufen malt man mit kurzen Strichen die frischen Farben ineinander und vertreibt sie mit wenig Druck zu fließenden Übergängen. Danach bearbeitet man den nächsten Bildabschnitt. Die meisten Maler beginnen mit dem Bildzentrum mit der größten Wichtigkeit und Konzentration und arbeiten sich von hier nach außen vor. |
![]() Während bei der Blüte wechselnde Farbtöne interessant wirken, vermittelt eine eingeschränkte Farbpalette im Hintergrund Ruhe und Einheit. Man sollte den Hintergrund in einem Arbeitsgang fertigstellen, damit man die Übergänge feucht, großzügig und bequem ineinander wedeln kann. |
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Weitere Informationen zu dieser Anleitung:
Sujet Blumen:
Hier einige Beispiele:
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